
KultKult ist erschaffen ist eine reine Definitionsache. Doch was ist ein Kult im heutigen Zeitgeist genau? Die Trendfahnder definieren neue innovative Trendprodukte als Kult. Dieser Kult kann sowohl temporärer Natur, als auch langzeitlicher Natur sein. Kultprodukte wie etwas der VW Käfer und der Wackeldackel sind ebenso Alltime Kultartikel, wie Sitzsack oder die Figur Marilyn Monroe. Ist ein Produkt besonders cool, dann spricht man ihm einen Kultstatus zu. Trendfahnder.de hat eine sehr komplizierte Software entwickelt, mit der sich ein etwaiger Kultstatus anhand von vielen Kriterien errechnen lässt. Dieses Programm, welches den Kultfaktor eines in den Markt einzuführenden Produktes bestimmen soll, ist für die Trend erschaffende Arbeit der trendsetzenden Trendscouts und Trendfahnder von trendfahnder.de ein unverzichtbares Marketinginstrument, welches den Kultstatus definiert und somit die Gefahren eines Fehlgriffes im klassischen Sinne für Hersteller, Producer, Direktimporteure und den Handen erheblich verringert. Heutzutage muss man als Online Shop-Betreiber, Einzelhändler, Großhändler oder Hersteller Made in Germany auch genügende kultige Artikel im Sortiment haben, da es sonst sehr schwer wird, der übermächtigen Konkurrenz aus Fernost noch etwas entgegen zu setzen. Gegenwärtig erfährt der Begriff Kult in bestimmten Bereichen der Alltagskultur eine Aktualisierung im Sinne von "Geheimwissen" um ein Objekt. Es gibt Kultfilme mit einer eingeschworene Fangemeinde, die den Film schon hundertmal gesehen hat und jede Textzeile mitsprechen und -singen kann, während den meisten anderen Leuten diese Verehrung unbekannt oder fremd ist. Mit der kultischen Verehrung und Zelebrierung ihrer Kultobjekte, Kultmarken, Kultprodukte u.v.a. grenzt sich die Gemeinde der Anhänger bewusst vom Rest der ahnungslosen Welt ab, amüsiert sich an ihren Insiderwitzen, die außer ihnen keiner versteht. Das "Kult"-Attribut verleiht den Objekten einen besonderen Nimbus, der sie zu vermeintlich einzigartigen Artikeln macht, die sich aus der Masse heben. Wer sich am Konsum dieses Artikels beteiligt, beteiligt sich letztlich an der Kommunion der Kult-Gemeinde. Damit entspricht dieser Kult-Teilnehmer einerseits in weiten Zügen dem Wesen des Kultes aus.Andererseits widerspricht dieser Gebrauch dem Kultbegriff in seinem Kern, da er das Kultobjekt im Wortsinn profaniert. Dies gilt umso mehr, je häufiger der Begriff verwendet und schließlich zur Marketing-Strategie degradiert wird. In Anlehnung an Kult hat sich das Modewort kultig für 'irgendwie gut' herausgebildet. home 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120


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